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Nach Überführung, Einlagerung und Katalogisierung der Bestände von DWhG, Studienkreis und weiterer privater Nachlässe bestehen optimale Bedingungen für die künftige Nutzung der Archive durch die DWhG-Mitglieder, die Fachwelt und andere Interessenten. Derzeit werden die katalogisierten wasserhistorischen Publikationen und sonstige Unterlagen schrittweise eingelagert.
Träger des privaten Archivteils ist der im Mai 2008 am Sitz des Archivs von aktiven und ehemaligen Mitarbeitern/innen der Thüringer Wasserwirtschaftsverwaltung, Vertretern von Bildungseinrichtungen, wasserhistorischen Vereinen (DWhG, Freundeskreis Leinakanal Gotha e.V.), der TFW sowie interessierten und engagierten Einzelpersonen gegründete Verein zur Förderung des Archivs zur Geschichte der deutschen Wasserwirtschaft e.V. (FöV AGWA). Den stellvertretenden Vorsitz im Förderverein übt die DWhG aus. (siehe Förderverein Wasserarchiv)
Zwischen den Trägern der hoheitlichen und privaten Archivteile (TFW, FöV AGWA) wird eine Vereinbarung über die Nutzung der Räumlichkeiten mit Mobiliar und Ausstattung sowie die Teilung der hierbei entstehenden Kosten getroffen. Das Wasserarchiv wird vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, der Stadt Tambach-Dietharz und der Thüringer Fernwasserversorgung gefördert.
Die vom Vorsitzenden der DWhG im November 2008 als selbstständige Stiftung bürgerlichen Rechts errichtete Förderstiftung für die Geschichte der Wasserwirtschaft und deren deutsches Archiv, mit Sitz in Sankt Augustin/Rhein-Sieg-Kreis - Nordrhein-Westfalen, dient der Förderung des satzungsmäßigen Zwecks sowohl der Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft e.V. als auch des Vereins zur Förderung des Archivs zur Geschichte der deutschen Wasserwirtschaft e.V. Die Stiftung wird sich damit im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten an den Kosten des Archivs für die Geschichte der deutschen Wasserwirtschaft beteiligen (siehe auch “Förderstiftung”).
Am 22. März 2010, dem Welttag des Wassers, hatten der Verein zur Förderung des Archivs zur Geschichte der deutschen Wasserwirtschaft e.V. und das im Untergeschoss des Gebäudes untergebrachte Institut für Wasser- und Umweltanalytik zu einem Nachmittag der offenen Tür nach Tambach-Dietharz eingeladen. Den Vereinsmitgliedern, Mitarbeitern/innen und Senior/innen der Thüringer Wasserwirtschaft sowie weiteren Interessenten wurde Gelegenheit geboten, die Archivräume kennen zu lernen. Gleichzeitig gaben DWhG-Vorstandsmitglied Dr. Norman Pohl, DWhG-Mitglied Stefanie Preißler, eine studentische Hilfskraft des Institutes für Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, die Vorsitzenden des Fördervereins und der DWhG einen Einblick in die Archivarbeit und die laufende Katalogisierung von bereits in den privaten Archivteil eingelagerten Publikationsbeständen der DWhG (Bilder 3 u. 4). Hierüber berichtet auch der nachstehend wiedergegebene, vom Vorsitzenden des kooperierenden DWhG-Mitgliedes Freundeskreis Leinakanal Gotha e.V., Wolfgang Möller, in der Thüringer Landeszeitung veröffentlichte Artikel.
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