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Weitere bibliographische Hinweise finden Sie in den einzelnen Heften der DWhG-Mitteilungen, die Sie sich als pdf-Dateien aus dem Download- Bereich herunterladen können: ► Mitteilungen Ein Literaturverzeichnis zum Leinakanal, erstellt vom Freundeskreis Leinakanal e.V. können Sie sich hier als pdf-Datei herunterladen: ► Literaturverzeichnis Leinakanal |
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01.02.2011: |
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Besprechungen des neuen Sonderbandes 6 der DWhG - Schriftenreihe |
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Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Betriebsstätte Lüneburg, für den Jeetzeldeichverband (Herausgeber) Otto Puffahrt (Verfasser): Hochwasserschutz für Hitzacker (Elbe) und die Jeetzelniederung – Planung und Bau. Band 3, 104 Seiten, 4 Karten, 76 Farbbilder, davon 21 ganzseitig, 10 Zeichnungen, Format: 14,8 x 21 cm, broschiert, Dannenberg 2010 Das Elbehochwasser im August 2002, das so genannte Jahrhunderthochwasser, war Auslöser für die seit November 2004 bis Oktober 2008 durchgeführten Hochwasserschutzmaßnahmen. Die damals eingetretenen Schäden machten deutlich, wie wichtig die Herstellung der Deichsicherheit für die Stadt Hitzacker an der Elbe und die im Stadtgebiet mündende Jeetzel mit den in ihrer Niederung gelegenen Orten, darunter Lüchow und Dannenberg, ist. Mit ihrem Bauvolumen und einem Kostenaufwand von rund 38 Mio. Euro, gefördert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie dem Aufbauhilfefonds (Bund/Länder), der anlässlich des Sommerhochwassers 2002 zur Wiederherstellung der zerstörten Einrichtungen und beschädigten Anlagen errichtet wurde, waren die Hochwasserschutzmaßnahmen für Hitzacker und die Jeetzelniederung die zeitweise umfangreichsten in der Wasserwirtschaft Niedersachsens. DWhG-Mitglied Otto Puffahrt dokumentiert Vorgeschichte, Planung, Bauvorbereitung und Bauausführung der Hochwasserschutzmaßnahmen für die seit 750 Jahren am unveränderten Standort mit der nahe vorbeifließenden Elbe als Gesamtensemble unter Denkmalschutz stehenden Altstadt Hitzacker. Er schildert die sich daraus ergebende örtliche Situation, die vom NLWKN 2003 vorgelegte Machbarkeitsstudie, das Planfeststellungsverfahren, die Umweltverträglichkeitsstudie, den landschaftspflegerischen Begleitplan und die FFH-Verträglichkeitsuntersuchung. Der Verfasser erläutert gestalterische und bautechnische Aspekte des am Nordrand der Inselstadt an der Mündung der Jeetzel in die Elbe errichteten Sielbauwerkes, des am rechten Jeetzelarm südöstlich vom Stadtrand entstandenen Schöpfwerkes mit drei Propellerpumpen von je 20 m³/s Förderleistung mit einer geodätischen Förderhöhe von 1,65 bis 3,15 m. Integriert zwischen Sielbauwerk und Schöpfwerk verläuft die rund 940 m lange feste Hochwasserschutzwand mit einer Höhe von 1,20 m über Gelände mit im Hochwasserfall aufzusetzenden mobilen Elementen (Stahl- und Aluminium-Dammbalken) von zusätzlich 1,50 m Höhe, unterbrochen von fünf Deichscharts und vier Durchgängen mit Stemm- und Schlagtoren unterschiedlicher Breite. Dazu kommt westlich neben dem Schöpfwerk ein Betriebsgebäude mit Lagerhalle und Reparaturwerkstatt für die mobilen Elemente der Hochwasserschutzwand sowie Sozialtrakt für das Auf- und Abbaupersonal. Am Schluss geht der Verfasser auf den Betrieb der Hochwasserschutzanlagen ein, für die aufgrund eines hydrologischen (Zuflussvorhersagen) und hydraulischen Modells ein “Steuerungsmodell Jeetzel” für das gesamte Einzugsgebiet in Niedersachsen sowie für die Jeetze in Sachsen-Anhalt unter Berücksichtigung des Hochwasserabflusses der Elbe entwickelt worden ist. Um künftig mehr Einfluss auf die Hochwasserstände der Elbe nehmen zu können, wurde im März 2008 ein Staatsvertrag zwischen den Bundesländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen unterzeichnet, der in Hochwassersituationen die gezielte Überflutung der auf der anderen Elbseite oberhalb gelegenen Havelniederung zur Kappung von Abflussspitzen vorsieht. Als Anlagen sind der Dokumentation die am Bau beteiligten Büros und Firmen, eine Zeittafel und eine Fotodokumentation beigefügt. Dem tieferen Verständnis um die Bemühungen zum Hochwasserschutz im Raum dienen die gleichfalls von Autor Otto Puffahrt erschienenen Publikationen: Band 1: Deichlexikon für den Landkreis Lüchow-Dannenberg (2007) Band 2: Historische und neuzeitliche Hochwassergeschehnisse im Raum Hitzacker (2008) Der Verfasser hat von Band 3 eine größere Zahl zur Verfügung gestellt, die in der Geschäftsstelle der DWhG kostenlos angefordert werden können. W. Such |
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Rheinkolleg e.V., Maximilianstraße 100, 67346 Speyer, Internet: www.rheinkolleg.de, E-Mail: info@rheinkolleg.de (Herausgeber), Dieterle, Jan (Textbearbeitung), Baumgärtner, Martin (Interviews, Projektleitung und Redaktion) u.a.: (Katalog, deutsch/englisch), 134 Seiten, ca. 140 Farb- und Schwarz-Weiß-Bilder, teilweise ganzseitig, Format 21 x 27 cm, broschiert, ISBN 978-3-00-031502-2, edition rheinkolleg, 1. Auflage 2010 Der gemeinnützige rheinkolleg e.V., mit Sitz in Speyer, überparteilich und international engagiert, dem die DWhG als kooperierendes Mitglied angehört, hat sich zum Ziel gesetzt: Die Regionen am Rhein in ihrer Vielfalt als Lebens- und Kulturraum zu erforschen, zu dokumentieren und zu fördern, die Gesamtheit dieser Zusammenhänge in das Bewusstsein seiner Bevölkerung zu rücken. Mit dem von ihm seit 1999 in Kooperation mit dem Umweltministerium Rheinland-Pfalz ausgelobten Internationalen Rheinland-Pfalz-Preis werden geeignete Lösungsansätze für aktuelle Oberlauf-Unterlauf-Probleme, wie Trinkwasserversorgung, Biotopverbund, Verkehrsverbund oder Hochwasserschutz, unterstützt. Am 22. Oktober 2010 hat rheinkolleg e.V. mit dem vorliegenden Katalog die Beiträge zum Wettbewerb des 3. Rheinpreises über “Hochwasserbewusstes Planen und Bauen” vorgestellt. Die insgesamt 59 Einsendungen spiegeln ein Projektspektrum aus dem gesamten Rheineinzugsgebiet, der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden, wider. Sie lassen sich unter die vier thematisch geprägten Gruppen zusammenfassen: - Strategien zum Hochwasserschutz für Flussabschnitte, einschließlich deren Nutzungskonzepte, - Hochwasserschutzprojekte an Stadtquartieren, - Maßnahmen bei Einzelbauwerken und Gebäudegruppen, - Studienprojekte aus universitären Ansätzen. Die erste Preisgruppe umfasst das Projekt für einen Flussabschnitt der Engelberger Aa im Kanton Nidwalden am Vierwaldstätter See, das Hochwasserkonzept für Bad Kreuznach an der Nahe und einen Hochwasserpolder in der niederländischen Provinz Noord Brabant. Unter den mit Sonder- und Förderpreisen bedachten und lobend erwähnten Vorhaben werden beschrieben u. a. die Hochwasserschutzmaßnahmen in der Stadt Wörth am Main, Projekte in Karlsruhe-Maxau, Köln, Kampen in der niederländischen Provinz Overijssel, Emmerich/Niederrhein, Ladenburg/Neckar, im Neckar-Odenwald-Kreis, in Bern und entlang der Aare/Schweiz. Dargestellt werden beispielhafte Lösungen für den Hochwasserschutz von Einzelgebäuden und Gebäudegruppen unter Aspekten des Denkmalschutzes. Ausgewählte Interviewpartner und Gastbeiträge verweisen auf die Bandbreite und Aktualität des Themas Hochwasserschutz. Der Katalog gibt Anregungen und Ideen zum hochwasserbewussten Bauen, ist Fundus und Arbeitshilfe für Planungsaufgaben an Flüssen. W. Such |
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